Aus dem Energieressort des Landes Oberösterreich stellt LH-Stv. Dr. Strugl 4,6 Millionen Euro Budget für die gesamte neue Förderschiene zur Verfügung. Es gibt wieder eine Landesförderung für Öko-Energie, allerdings nur bei Sanierungen, nicht mehr im Neubau.

Die Direktförderung von Wärmepumpen betrifft ausschließlich die erstmalige Installation von Wärmepumpen bei Heizungssanierung bzw. den Austausch von fossilen Wärmeerzeugungssystemen; sie ist ab 1. Juli gültig und kann 6 Monate rückwirkend in Anspruch genommen werden (Stichtag ist Datum des Förderansuchens).

Wesentliche Änderungen zur Ende April ausgelaufenen Wärmepumpen-Förderung:

  • Beschränkt auf die Sanierung bzw. Heizungstausch von fossilen Heizungssystemen
  • Keine Einkommensgrenzen
  • Änderung der Förderkriterien
    • Wärmepumpen müssen die Anforderung des EU-Umweltzeichens erfüllen und smart-grid-fähig sein.
    • Effizienzanforderungen: jahreszeitbedingte Raumheizungsenergieeffizienz (ƞs) des Energy-Labels
    • Schallimmissionsobergrenze von 35 dB (A) an der Grundstücksgrenze

Was wird gefördert?

  • Wärmepumpen abhängig von der Wärmequelle, Effizienz und Leistung (kWtherm)
    • Luftwärmepumpen mit einem ƞs von mind. 125 % erhalten 100 Euro/kW Nennwärmeleistung, max. 1.700 Euro.
    • Wärmepumpen auf Basis Erdwärme, Grundwasser oder Tiefenbohrung je nach Raumheizungs-Energieeffizienz 100 oder 170 Euro/kW Anschlussleistung, max. 1.700 oder 2.800 Euro.
  • Thermische Solaranlagen mit Bruttokollektorfläche von 4 bis 10 m² pauschal mit 2.000 Euro. Für Anlagen zwischen 11 und 19 m² gibt’s zusätzlich 200 Euro je m². Für Anlagen über 20 m² pauschal 4.000 Euro.
  • Anschluss an Fern- bzw. Nahwärme 140 Euro/kW Anschlussleistung laut Wärmeliefervertrag, max. 2.800 Euro.

Das Online-Formular zur Förderung finden Sie unter http://www.land-oberoesterreich.gv.at/190718.htm#Abwicklung190722. Die Förderung ist bis 31.12.2018 angelegt bzw. bis das Budget ausgeschöpft ist.

Foto Landesrat Michael Strugl: www.fotokerschi.at