Wir haben den Vergleich gemacht:

Öl

Wärme wird durch die Verbrennung von Öl gewonnen.

Vorteile:

  • Günstige Modernisierung durch den Einbau eines modernen Brennwertgerätes
  • Hoher Wirkungsgrad bei modernen Geräten
  • Moderate Anschaffungskosten

Nachteile:

  • Stark schwankende Rohstoffpreise
  • Abhängigkeit von Rohölversorgung
  • Verwendung fossiler Rohstoffe
  • Hohe CO2 Emissionen
  • Großer Platzbedarf für den Heizölspeicher
  • Hoher Wartungs- und Reinigungsaufwand

Rohstoffkosten für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt:

Jährlich ca. 1.400 Euro

Gas

Durch die Verbrennung von Gas wird Wärme erzeugt.

Vorteile:

  • Kein Tank/Rohstofflager notwendig (bei Erdgas)
  • Günstige Investitionskosten, falls Anschluss vorhanden
  • Günstige Modernisierung durch den Einbau eines modernen Brennwertgerätes
  • Hoher Wirkungsgrad bei modernen Geräten

Nachteile:

  • Verwendung fossiler Rohstoffe
  • Schwankende Rohstoffpreise
  • Abhängigkeit von Gasversorgung
  • Hohe CO2 Emissionen

Rohstoffkosten für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt:

Jährlich ca. 900 Euro

Biomasse

Heizungen, die durch Hackgut, Scheitholz, Hackschnitzeln oder Pellets Wärme liefern.

Vorteile:

  • Relativ geringe laufende Kosten
  • Nachwachsender Rohstoff
  • CO2-freundlich

Nachteile:

  • Investitionskosten verhältnismäßig hoch
  • Feuerfester Raum für die Aufstellung der Heizung
  • Lagerraum für Brennstoff
  • Emission von Feinstaub

Rohstoffkosten für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt:

Für Pellets jährlich ca. 1.000 Euro

Solarenergie

Mit Sonnenkollektoren auf dem Dach kann Wärme aus den Sonnenstrahlen für die Heizung verwendet werden.

Vorteile:

  • Nachhaltig
  • Geringe laufende Kosten bei Sonnenschein

Nachteile:

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Große Dachfläche in richtiger Ausrichtung notwendig
  • Abhängigkeit von Sonneneinstrahlung / Kombination mit anderem Heizsystem notwendig
  • Energieüberschuss vom Sommer lässt sich nicht bis zum Winter speichern

Wärmepumpe

Wärmepumpen beziehen die Energie aus dem Erdreich, der Luft oder dem Grundwasser.
Je höher die Jahresarbeitszahl ist, desto effizienter arbeitet die Anlage. Sie sollte mindestens den Wert „Drei“ erreichen. Mit einem geprüften Jahreswirkungsgrad von 5,81 zählt jene von M-TEC weltweit zu den besten ihrer Klasse.

Vorteile:

  • Niedrige laufende Kosten durch hohe Wirkungsgrade
  • Umweltschonend heizen und kühlen
  • Zukunftsträchtige Energieform
  • Kombination mit Fotovoltaik-Anlage möglich
  • Geringer Wartungsaufwand
  • Hoher Komfort

Nachteile:

  • Erfüllung von Voraussetzungen (Platz für Erdkollektor, Genehmigung für Bohrung oder passender Grundwasserspiegel)

Die etwas höheren Anschaffungskosten werden durch die lange Lebensdauer, die geringen Heizkosten und den niedrigen Wartungsaufwand wett gemacht. Langfristig gesehen, ist diese Art zu heizen sicher am günstigsten. Sowohl für die Umwelt als auch für die Gesamtkosten.

Rohstoffkosten für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt:

Je nach Jahresarbeitszahl jährlich ca. 500 – 900 Euro

Elektroheizung

Darunter fallen Heizlüfter, Nachtspeicheröfen und Infrarotheizungen.

Vorteile:

  • Geringste Investitionskosten
  • Wartungsarm
  • Unmittelbare Erwärmung der Heizkörper
  • Mobiler Heizkörper für selten genutzte Räume

Nachteile:

Strom ist eine sehr wertvolle Energieform. Daher sind in einigen Bundesländern Elektrodirektheizungen (z.B. elektrische Fußbodenheizung  im gesamten Haus) verboten.

In Kombination mit einer eigenen Fotovoltaikanlage ergeben sich für diese Heizungsart bei Teilverlegungen neue Chancen. Zu beachten ist dabei allerdings, dass der Wärmebedarf meist nicht zeitgleich mit der Gewinnung des Eigenstroms zusammenfällt.

Fernwärme/Nahwärme

Die benötigte Wärme wird in einem Heizwerk erzeugt. Über eine Rohrleitung gelangt Wärme in Form von heißem Wasser ins Haus.

Vorteile:

  • Relativ geringe Anschaffungskosten
  • Sehr wenig Technik im Haus
  • Wenig Aufwand
  • Umweltfreundlich, wenn mit erneuerbaren Energieträgern geheizt wird

Nachteile:

  • Nicht überall verfügbar
  • Von Anbieter abhängig
  • Meist lange Vertragslaufzeit
  • Hohe laufende Kosten
  • Energieverlust beim Transport vom Heizwerk ins Haus

Rohstoffkosten für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt:

Jährlich ca. 1.600 Euro

 

Die angegebenen Rohrstoffkosten variieren ja nach Nutzerverhalten, Wärmedämmung und Effizienz der Heizungsanlagen. Sie dienen als Richtwerte für einen Vierpersonenaushalt mit relativ guter Dämmung. Inkludiert sind sowohl die Kosten für Heizung als auch für Warmwasser.

Die Auswahl der Heizung sollte gut überlegt werden. Sowohl Heizkosten und Gesamtkosten als auch Komfort sind von ihr abhängig. Langfristig gesehen überwiegen bei Wärmepumpen mit einer hohen Jahresarbeitszahl deutlich die Vorteile. Auf Grund der unterschiedlichen Technologien sind sie nahezu überall einsetzbar.